Konzert für Alphorn, Posaune und Orgel am 23. Juli 2017


Prof. Armin Rosin (Stuttart - Alphon und Posaune)
Georg Oberauer (Stuttgart - Orgel)

spielen am 23. Juli 2017 um 17:00 Uhr

Programm

Alphorn und Orgel

Nimra Korinthos (*1939)
Meditation   

Armin Rosin (*1939)  
Dr. Pfrontner
Ruf zur Mutter Maria
Gebet bei Sonnenaufgang
Egerer Stadttürmer-Fanfare

  

Orgel

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
aus dem „3. Theil der  Clavierübung“:
„Dies sind die heil’gen zehn Gebot“
à 2 Clav. e Pedale, BWV 678
Fughetta manualiter, BWV 679

  

Posaune und Orgel

William de Fesch (1687 - 1757)
Arietta

Max Reger (1874 - 1916)
Romanze (Transkription: Klaus Winkler)

Alexandre Guilmant (1837 - 1911)
Morceau symphonique, op. 88
(Orgel-Transkription: Klemens Schnorr,
Kadenz: Armin Rosin)



Über die Interpreten

Armin Rosin

studierte nach dem Abitur in München Posaune, dann Gesang und Dirigieren (Mozarteum), außerdem Musikwissenschaften und Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Mit 21 Jahren war Rosin Solo­posaunist der Bamberger Symphoniker, 1968 wechselte er zum Radio-Symphonie-Orches­ter unter der Leitung von Sergiu Celibidache nach Stuttgart. Nach 22 Jahren solistischer Tätigkeit und Orchester-Praxis wurde er 1980 auf eine ordentliche Professur für Posaune und Kammermusik an die Stuttgarter Musik­hochschule berufen.

1974 nahm er die weltweit erste Schallplatte mit Posaunenkonzerten auf, der bis heute über 20 auf Tonträger eingespielte Auf­nahmen mit dem nahezu kompletten Solo-Oeuvre für Posaune folgten. Er gilt als der Wegbereiter der modernen Posaune.

 

Unter der Leitung von berühmten Dirigenten und mit vielen namhaften Orchestern spielte er im In- und Ausland, bei Konzerten, TV-Auf­zeichnungen und Rundfunkaufnahmen. Über 70 Kompositionen wurden eigens für ihn von zum Teil weltbekannten Komponisten ge­schrieben. Seine Konzerttätigkeit reicht von West- und Osteuropa, Israel, bis Russland, Japan, Korea, China, Taiwan, Neuseeland, Afrika und Amerika.

 

Er ist Träger von zahlreichen Musik- und Kunstpreisen und Klassensekretär der Klasse Künste der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, München, Vorstandsmitglied des AEK, Mitglied des Deutschen Musikrats und Boardmember der „International Trombone Association“.

  
Georg Oberauer

geb. 1984, wuchs im Salzburger Land auf. Bereits ab dem 15. Lebensjahr studierte er in der Orgelklasse von Elisabeth Ullmann am „Mozar­teum" in Salzburg. 1998 erhielt er den 1. Preis beim Wettbewerb „Prima la Musica" in Linz und den „Förderpreis für Kunst" des Lions-Club „Pongau-Höch“.

Er studierte an der Stuttgarter Musikhochschule in den Studiengängen Kirchenmusik-A, Instru­mentalpädagogik und Künstlerische Ausbildung mit Hauptfach Orgel (Jon Laukvik und Martha Schuster). Wichtige künstlerische Impulse erhielt er im Zweithauptfach Klavier von Péter Nagy. Des Weiteren studierte er Master Musik­wissenschaft an der Universität Tübingen.

Der mehrfach ausgezeichnete Preisträger (u. a. Sonderpreis des Bärenreiter-Verlages beim ARD-Wettbewerb, München 2010) war Stipen­diat der Bischöflichen Begabtenförderung „Cusanuswerk“ und des „Rotary Club Ans­bach". Als Tutor unterrichtete er Klavier an der Musikhochschule Stuttgart sowie eine Klavier­klasse an einer städtischen Musikschule.

Es folgten Konzerttätigkeiten in Deutschland, Österreich, Frankreich und Polen. 2013 entstand für den SWR eine beachtete Rund­funkaufnahme des „Requiem op. 9“ von Maurice Duruflé in der Orgel-Solofassung mit dem Kammerchor der Musikhochschule.

Von 2014 bis 2016 war er Hauptorganist der Hildesheimer Domkirche und Künstlerischer Leiter der Orgelkonzerte am Hohen Dom. 2015 erschien in Zusammenarbeit mit dem Tonträger­label „Ambiente“ die erste CD der neuen Hildesheimer Domorgeln.


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