Orgelkonzert mit Gesang am 13. August 2017


Johannes Weinhuber (Leipzig - Bariton)
Gerald de Vries (Goslar - Orgel)

spielen am 13. August 2017 um 17:00 Uhr

Programm

Mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes

Max Drischner (1891 - 1971)
Was betrübst du dich, meine Seele (Psalm 42)
Kleines geistliches Konzert

Petr Eben (1929 - 2007)
Improvisation über ein slowakisches Marienlied

Carl Philipp Emanuel Bach (1714 - 1788)
Fecit potentiam
aus: Magnificat WqQ 215

Heinrich Scheidemann (1596 - 1663)
Magnificat VI. Ton, 2. Vers

Petr Eben
In Conceptione immaculata B.M.V.
Proprium zum Fest der unbefleckten Empfängnis Mariae

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Präludium und Fuge in C-Dur, BWV 547

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)
The trumpet shall sound
aus: Der Messias, HWV 56

Hugo Distler (1908 - 1942)
Partita (Choral, Bicinium und Pastorale) und Satz: Christ, der du bist der helle Tag

Heinrich Schütz (1585 - 1672)
Ich liege und schlafe, SWV 310
aus: Kleine geistliche Konzerte II



Über die Interpreten

Johannes Weinhuber

1978 in Deggendorf geboren, besuchte Johannes Weinhuber bis zum Abitur 1998 das Musikgymnasium der Regensburger Dom­spatzen. Von 1999 bis 2005 studierte er Gesang bei Prof. Monika Bürgener an der Hochschule für Musik Würzburg. Während des Studiums war Johannes Weinhuber Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung „LifeMusicNow“.

Im Jahr 2002 wurde er erster Preisträger des Armin-Knab-Wettbewerbs für Liedgestaltung und 2004 Preisträger des Josef-Suder-Wettbe­werbs in Nürnberg. Als Gast konnte man Johannes Weinhuber am Mainfranken-Theater Würzburg, am Markgrafentheater Erlangen, an der Staatsoperette Dresden, bei Theater und Philharmonie Thüringen und am Meininger Theater erleben.

Bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen 2005 wurde er mit dem Bad Hersfelder Opernpreis ausgezeichnet. Von 2005 bis 2008 war er als lyrischer Bariton am Landestheater Eisenach fest engagiert. Ein Höhepunkt waren die jähr­lichen Aufführungen des Tannhäuser von Richard Wagner am Originalschauplatz auf der Wartburg als Wolfram von Eschenbach, wofür er mit einem Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes ausgezeichnet wurde. Seit 2012 ist Johannes Weinhuber Mitglied des Rundfunk­chores Leipzig, weiterhin übt er eine rege Tätigkeit als Konzertsänger aus.

Gerald de Vries

Gerald de Vries wurde in Norden/Ostfriesland geboren. Er war Mitglied im Landesjugendchor Niedersachsen und erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei Reinhard Ruge an der Arp-Schnitger-Orgel in der Ludgerikirche in Norden.

1995 begann er mit dem Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Ev. Kirchenmusik von Westfalen in Herford in der Orgelklasse von Prof. Dr. Helmut Fleinghaus, welches er im Jahr 2001 mit dem A-Examen abschloss und durch Interpretationskurse bei Jon Laukvik und Ewald Kooiman vertiefte. 2005 folgte die Künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgelliteraturspiel.

An der St. Martinskirche in Spenge/Westf., an der er von 1999 bis 2003 als Kirchenmusiker wirkte, initiierte Gerald de Vries einen Orgel­neubau mit der Firma Kristian Wegscheider aus Dresden. Im Jahre 2003 trat er die Stelle als Propsteikantor an der Marktkirche St. Cosmas und Damian in Goslar an, wo ihn ebenfalls ein Orgelprojekt erwartete, das mit der Einweihung der neugestalteten Schuke-Späth-Orgel zu Ostern 2012 seinen Abschluss fand. An dieser Orgel spielte er 2012 eine CD mit dem Titel „Mehr Licht, mehr Farbe, mehr Klang“ ein.


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