Orgelkonzert 20. August 2017


Thomas Viezens (Hildesheim)
spielt auf der Christoph-Treutmann-Orgel von 1737
am 20. August 2017 um 17:00 Uhr

Programm

Georg Böhm (1661 - 1733)
Präludium in d
Partita über die Aria „Jesu, du bist allzu schöne“

Dieterich Buxtehude (1637 - 1707)
Präludium in g, BuxWV 149
Choralfantasie über „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, BuxWV 223

Joseph Alois Holzmann (1762 - 1815)
Allegro con spirito

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Toccata und Fuge in d (dorisch), BWV 538



Über den Organisten

Thomas Viezens

studierte katholische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und an der Hochschule für Künste in Bremen. Prägende Lehrer waren u. a. Prof. Harald Vogel und Prof. Wolfgang Baumgratz (Orgel) sowie Prof. Heinz Hennig und Prof. Wolfgang Helbich (Chorleitung).

Nach Beendigung des Studiums mit A-Examen war er von 1992 bis 1997 als Dekanatskirchen­musiker der Diözese Hildesheim mit Dienstsitz in Celle (St. Ludwig) tätig. In diese Zeit fällt die Planung eines Orgelneubaus, der im Jahr 1998 realisiert wurde. Im Januar 1998 wurde Viezens zum Domorganisten an den Hohen Dom zu Hildesheim berufen, im April 2000 erfolgte die Ernennung zum Dommusikdirektor, dem verantwortlichen Leiter der Hildesheimer Dommusik. Damit verbunden ist die Leitung des Domchores, des Kammerchores und der Choralschola „Schola Gregoriana“.

Mit den drei Gruppen entstand im Jahr 2012 die Doppel-CD „Himmlisches Jerusalem“, auf der Thomas Viezens auch als Orgelsolist zu hören ist. Als weitere Doppel-CD liegt die Aufnahme des Oratoriums „Lux in tenebris“ (2015) von Helge Burggrabe vor. Hier sind neben den o. g. Gruppen auch der Hauptchor der Mädchen­kantorei (Leitung Domkantor Dr. Stefan Mahr), Solisten, verschiedene Instrumentalensembles und die Schauspielerin Martina Gedeck (Rezitation) zu hören.

Für die Diözese Hildesheim ist Thomas Viezens seit 1992 als Orgelsachverständiger und seit 1998 als Referent für Kirchenmusik im Fach­bereich Liturgie des Bischöflichen General­vikariates Hildesheim tätig.



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